{"id":265,"date":"2016-09-02T10:43:21","date_gmt":"2016-09-02T08:43:21","guid":{"rendered":"http:\/\/web.c-307.maxcluster.net\/shinheae\/?page_id=265"},"modified":"2017-09-19T06:44:48","modified_gmt":"2017-09-19T04:44:48","slug":"2015-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.shin-heae-kang.com\/en\/presse\/2015-2\/","title":{"rendered":"2015"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"http:\/\/www.shin-heae-kang.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/265\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">German<\/a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.<\/p><h2>Auf dem Weg zu einer Weltkarriere<\/h2>\n<p>&#8220;Ausnahme-Pianistin &#8211; Ein gro\u00dfartiges Festival-Konzert erlebten die Zuh\u00f6rer in der Thormannhalle. Am Steinway-Fl\u00fcgel sa\u00df die Ausnahme-Pianistin Shin-Heae Kang.<\/p>\n<p>Pianistin Shin-Heae Kang begeistert Zuh\u00f6rer in der Thormannhalle mit virtuoser Klaviermusik &#8211; &#8220;Wirbelwind&#8221; an den Tasten.<\/p>\n<p>Mozart schrieb Ende Dezember 1782 an seinen Vater: &#8220;Die Concerten sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht, sind sehr brillant, angenehm in die Ohren, nat\u00fcrlich, ohne in das Leere zu fallen, hie und da k\u00f6nnen auch Kenner allein Satisfaction erhalten &#8211; doch so, dass die Nichtkenner damit zufrieden seyn m\u00fcssen, ohne zu wissen warum.&#8221; Das trifft auch auf die Klaviersonate B-Dur KV 333 aus dem Jahr 1784 zu. Sie h\u00f6rt sich leichter an, als sie zu spielen ist. Dieser Herausforderung stellte sich die Kieler Pianistin Shin-Heae Kang am Sonntag zum Beginn ihres Konzertes im Rahmen des Musik Festivals in der Thormannhalle.<\/p>\n<p>Wegen des Regenwetters wurde der Veranstaltungsort gewechselt. Weil der Raum vor dem Kupolofen feucht und zugig war, fand das Konzert stattdessen in der wohlig warm geheizten trockenen Thormannhalle statt. Ein weiser Entschluss, um das Publikum und die Pianistin mit dem Steinway-Fl\u00fcgel zu schonen und letztlich eine den Werken dieses Abends angemessene Stimmung zu erm\u00f6glichen. Welches Gl\u00fcck, dass es auf der NordArt zwei Festival-Spielorte in fu\u00dfl\u00e4ufiger Entfernung gibt.<\/p>\n<p>Von zur\u00fcckhaltender Sch\u00fcchternheit und Ehrfurcht bis zum pianistischen Wirbelwind zeigte Shin-Heae Kang ihre Entwicklung vom Wunderkind zur reifen Pianistin. Als Tochter koreanischer Eltern in Kiel geboren und aufgewachsen, sowie nach ersten Studien an der Musikhochschule in L\u00fcbeck ist sie ein echtes schleswig-holsteinisches Kind auf dem Weg in eine Weltkarriere.<\/p>\n<p>Sie spielte ein deutsch-\u00f6sterreichisch-russisches Programm in zwei wohl\u00fcberlegt zusammengestellten Teilen. Angefangen mit der Mozart-Sonate KV 333, Michail Glinkas und Mili Balakirews &#8220;Lerche&#8221; bis zur motorisch kraftvoll endenden 7. Klaviersonate von Sergej Prokofieff. Im zweiten Teil Franz Schuberts &#8220;Wandererfantasie&#8221;, Peter Tschaikowskys russische &#8220;Doumka&#8221; Szenen und drei Szenen aus Igor Strawinskys &#8220;P\u00e9trouchka&#8221; zeigte Shin-Heae Kang fulminante Beherrschung von Musik und Technik. Ungew\u00f6hnlich waren ihre langen Einstellungs- und Besinnungspausen vor jedem Tauchgang in die Werke. Genau richtig in einer hektischen Zeit, die ungeduldig auf &#8220;Action&#8221; anstatt auf Ruhe und Besinnung wartet. Es wurden zwei Klangreisen vom singenden, leichtfingerig, ehrf\u00fcrchtig, fast tastenden Mozart zur klangmalerischen Lerche mit russischem Seelenweltschmerz und gepflegter Gewalt des kraftvoll m\u00e4chtigen &#8220;Hammer&#8221;-Klaviers im dritten Satz der Prokofieff-Sonate.<\/p>\n<p>Auch nach der Pause in der feindifferenzierten Wanderer-Fantasie, dem melancholisch wehm\u00fctig beginnenden Tschaikowsky-Stimmungsbild bis zum orchestralen, hochvirtuosen Klavierdonner zum Schluss der P\u00e9trouchka-Klavierfassung. Shin-Heae Kang hatte sich im Laufe des Abends zur &#8220;Furie&#8221; an den Tasten entwickelt. Eine beruhigende Zugabe von Robert Schumann folgte. Das begeisterte Publikum dankte mit Standing Ovations.&#8221;<\/p>\n<p><em>SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK-FESTIVAL RECITAL<\/em><\/p>\n<p><em>SCHLESWIG-HOLSTEINISCHE LANDESZEITUNG &#8211; RENDSBURGER TAGESPOST<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Auf den Spuren von Brahms<\/h2>\n<p>&#8220;Kleines Konzert erfreut Baden-Badener Rotary-Clubs &#8211; &#8220;Das kleine Studio im Brahmshaus in der Maximilianstra\u00dfe in Lichtental platzte fast aus den W\u00e4nden, so dicht sa\u00dfen die Mitglieder der Rotary-Clubs von Baden-Baden, um einen Vorgeschmack auf die Brahmstage zu bekommen&#8221; hei\u00dft es in einer Mitteilung. Der Cellist Oliver Erlich, Student an der Karlsruher Musikhochschule und Sch\u00fcler von Martin Ostertag sowie Shin-Heae Kang, Pianistin aus Kiel, spielten den ersten Satz aus der 1. Cello-Sonate e-moll op. 38 von Johannes Brahms. Einen Teil dieser Sonate schrieb er im Brahmshaus in Baden-Baden.<\/p>\n<p>Die drei Rotary-Clubs unterst\u00fctzen die Brahmstage, die vom 20. bis 22. November im Kurhaus, im Kunst- und Kulturhaus LA8 und im Festspielhaus stattfinden. Shin-Heae Kang ist derzeit Studiogast im Brahmshaus. Die Brahmsgesellschaft hat sich neben dem Erhalt des Hauses auch zur Aufgabe gemacht, ganz im Sinne von Brahms junge Musikerinnen und Musiker zu f\u00f6rdern. Sie k\u00f6nnen im Brahmshaus Arbeitsurlaube verbringen, wo ihnen eine umfangreiche Brahms- und Schumann-Bibliothek mit Diskothek zum Studium zur Verf\u00fcgung steht. &#8220;Es ist einzigartig, in einer Umgebung zu arbeiten, in der Brahms gelebt und komponiert hat&#8221;, sagt die begeisterte Pianistin laut Mitteilung.&#8221;<\/p>\n<p><em>BRAHMS-GESELLSCHAFT BADEN-BADEN<\/em><\/p>\n<p><em>BADISCHES TAGBLATT<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Gelungenes Festivaldeb\u00fct<\/h2>\n<p>&#8220;In der ausverkauften Thormannhalle gab jetzt die 1987 in Kiel geborene und bei Kiel lebende Shin-Heae Kang ihr erfolgreiches Festivaldeb\u00fct. Gerade weil Teile ihres \u00f6sterreichisch-russischen Programms schon fr\u00fcher von ihr zu h\u00f6ren waren, lassen sich Entwicklungen beobachten: Prokofjews 7. Sonate, ein H\u00f6hepunkt des Abends, gelingt mitrei\u00dfend souver\u00e4n. Die K\u00fcnstlerin ist kein Typ, der Prokofjew zu Tode h\u00e4mmert. T\u00e4nzerisches, Ironisches, Expressives und formaler Weitblick gehen bei ihr eine sch\u00f6ne Symbiose ein. Das furiose 7\/8-Takt-Finale wird ebenso intelligent wie vehement bis zum explosiven Schluss gesteigert &#8211; eine Meisterleistung!<\/p>\n<p>In Schuberts Wanderer-Fantasie \u00fcberzeugt einmal mehr Shin-Heae Kangs Mischung aus Geradlinigkeit und Sensibilit\u00e4t; die Variationen des langsamen Satzes sind klanglich-poetisch sch\u00f6n austariert. Und wo manchem Pianisten im Finale die Luft ausgeht, hat sie noch was zuzusetzen. Strawinskys verteufelt schwere Trois mouvements de P\u00e9trouchka spielt sie zupackender, unerbittlicher als fr\u00fcher. Sie geht Risiken ein &#8211; mit Erfolg: Die Interpretation gewinnt an Kontur und Sch\u00e4rfe. Glinka\/Balakirews Lerche und Tschaikowskys Doumka op. 59 sind schl\u00fcssig zwischen Melancholie und Brillanz ausbalanciert. All das sind beste Gr\u00fcnde f\u00fcr starken Beifall, den Kang mit Schumann\/Liszts Widmung beantwortet.&#8221;<\/p>\n<p><em>SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK-FESTIVAL RECITAL<\/em><\/p>\n<p><em>KIELER NACHRICHTEN<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Die Deb\u00fctantin des Festivals die junge Pianistin Shin-Heae Kang f\u00fchrte mit h\u00f6chster Professionalit\u00e4t ein Programm mit Werken von Liszt und Schumann auf. Dabei bewies sie alle Qualit\u00e4ten f\u00fcr eine gro\u00dfe Konzertkarriere.&#8221;<\/p>\n<p><em>MARIINSKY INTERNATIONAL PIANO FESTIVAL RECITAL<\/em><\/p>\n<p><em>MARIINSKY-THEATER-MAGAZIN ST.PETERSBURG<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8220;Am vierten Festspieltag erklang im Konzertsaal die Musik von Franz Liszt. Die deutsche Pianistin koreanischer Herkunft Shin-Heae Kang spielte die h-Moll Sonate, die Ungarische Rhapsodie Nr. 2, die Spanische Rhapsodie und eine Transkription vom Schumanns Lied &#8220;Widmung&#8221;.<\/p>\n<p>Mit einer angeborenen Musikbegabung und sehr vielseitiger Ausbildung, die sie in Deutschland erhielt, f\u00fchrte Kang das Programm hoch professionell, mit einem sehr angenehmen Klang auf, ohne die dynamischen Grenzen jemals zu \u00fcberschreiten. Dies erfordert von einem K\u00fcnstler bei spezifischen akustischen Umst\u00e4nden eines Konzertsaals vor allem gro\u00dfe B\u00fchnenerfahrungen und das handwerkliche K\u00f6nnen. Besonders gelungen sind die Rhapsodien, die mit viel Glanz und Virtuosit\u00e4t aufgef\u00fchrt wurden.&#8221;<\/p>\n<p><em>MARIINSKY INTERNATIONAL PIANO FESTIVAL RECITAL<\/em><\/p>\n<p><em>PIANO-FORUM-MAGAZIN MOSKAU<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Emotionsgeladene Stimmung<\/h2>\n<p>&#8220;In ihrer aufbrausenden Art Klavier zu spielen riss Shin-Heae Kang die Zuh\u00f6rer mit. Aus tr\u00e4umerisch anmutenden Passagen entwickelten sie langsam energische Anschl\u00e4ge zu einem tosenden, innerlich bewegenden Gesamtklang.<\/p>\n<p>Ihr gro\u00dfes Talent bewies die Kieler Pianistin koreanischer Herkunft beim Klavierabend des Dannenberger Fr\u00fchlings. Bei den Mitgliedern des Kulturrings Dannenberg ist sie keine Unbekannte, da sie trotz internationaler Erfolge jedes Jahr immer wieder ins im Vergleich dazu kleine Ohmsche Haus zur\u00fcckkehrt. Mit einem anspruchsvollen Programm und ihrer leidenschaftlichen Spielart begeisterte sie das Publikum.<\/p>\n<p>Mit dem ersten St\u00fcck des Konzertes begann Shin-Heae Kang die klanglichen Perlen aufzuf\u00e4deln. Genau so rund, gl\u00e4nzend und wertvoll klangen einzelne T\u00f6ne in ihrer Interpretation hervor. Bed\u00e4chtig und konzentriert setzte sie im Allegro von Mozarts &#8220;Sonate KV 333&#8221; pointierte Impulse. Zwischendurch schraubte sie die Intensit\u00e4t etwas herunter, um in noch tiefere Emotionen einzutauchen. Im Allegretto grazioso beweist sie ihre enorme Fingerfertigkeit. Als bed\u00fcrfe es keinerlei Anstrengung, schwebten ihre kleinen H\u00e4nde \u00fcber die Tasten und erzeugten ein vollklingendes Forte.<\/p>\n<p>Eines der gef\u00fchlvollen Highlights des Konzertes bot Michail Glinkas und Mily Balakirews Werk &#8220;Die Lerche&#8221;. In der anr\u00fchrenden, beinahe traurigen Interpretation des St\u00fcckes klang es, als w\u00fcrden die Perlen der Kette in abw\u00e4rts gerichteten L\u00e4ufen mit Schwung herabfallen. Doch im n\u00e4chsten Momen sammelte sie die gl\u00e4nzenden Tonperlen wieder auf und zog sie in aufw\u00e4rts gerichteten L\u00e4ufen langsam wieder auf das Schmuckst\u00fcck.<\/p>\n<p>Energiegeladen interpretierte die Pianistin Sergei Prokofievs &#8220;Sonate Nr. 7 op. 83&#8221;. Mit kurzen, staccatoartigen T\u00f6nen f\u00e4delte sie rhythmisch die einzelnen Komponenten zu einer ergreifenden Melodie. Besonders im dritten Satz &#8220;Precipitato&#8221;zeigte Shin-Heae Kang, wie technisch exakt sie auch bei rasantem Tempo spielen kann. So packte diese intensive, vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngende Melodie die Zuh\u00f6rer.<\/p>\n<p>Zwischen ausdrucksvollem Forte und tr\u00e4umerisch-leichtem Piano schwankte Schuberts &#8220;Wanderer-Fantasie op. 15 D 760&#8221;. Dieser Wechsel aus Kraft und Z\u00e4rtlichkeit erzeugte eine greifbare Spannung.<\/p>\n<p>Die donnernden Passagen im &#8220;Danse russe&#8221; aus Igor Strawinskys &#8220;Trois mouvements de P\u00e9trouchka&#8221; setzten einen furiosen Schlusspunkt unter dieses Konzert. Trotz des hohen Tempos blieb sie fokussiert und schaffte es zwischendurch immer wieder glitzernde Passagen hervorzuheben.<\/p>\n<p>Shin-Heae Kang hat das Publikum mit ihrem spannenden, energiegeladenen Spiel gefesselt. Mit Bravo-Rufen und langanhaltendem Applaus verliehen die Zuh\u00f6rer ihrer Begeisterung Ausdruck.&#8221;<\/p>\n<p><em>NIEDERS\u00c4CHSISCHES TAGEBLATT &#8211; ELBE-JEETZEL ZEITUNG<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Musikalische Glanzleistung<\/h2>\n<p>&#8220;Pianistin Shin-Heae Kang verzaubert das Publikum &#8211; Sie sieht nicht so aus. Und ihr Name h\u00f6rt sich nicht so an. Aber sie ist eine echte Norddeutsche &#8211; die Pianistin Shin-Heae Kang. Die als Tochter koreanischer Eltern geborene Kielerin verzauberte am Sonntagnachmittag das begeisterte Publikum beim lange ausverkauften Museumskonzert der Brahms-Gesellschaft auf der Museumsinsel L\u00fcttenheid.<\/p>\n<p>Der Ruf ihrer pianistischen Hochbegabung war Shin-Heae Kang offenbar vorausgeeilt, denn Besucher aus ganz Schleswig-Holstein waren nach Heide gekommen, um sie zu erleben. Bereits 2009 war die Gewinnerin zahlreicher Musikpreise zu Gast im Brahms-Haus, verbindet sie doch eine besondere Beziehung zu dem Komponisten mit Dithmarscher Wurzeln. 2010 beendete Kang ihr Studium mit einer Arbeit \u00fcber die dritte Klaviersonate von Johannes Brahms mit Bestnote und Auszeichnung.<\/p>\n<p>Shin-Heae Kangs musikalische Karriere begann bereits mit zwei Jahren, als sie die koreanischen Lieder ihrer Mutter auf dem Klavier nach Geh\u00f6r nachspielte. Ein Jahr sp\u00e4ter erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Im Alter von sechs Jahren wurde sie als j\u00fcngste Vorstudentin \u00fcberhaupt an der Musikhochschule L\u00fcbeck aufgenommen. Danach studierte sie bis zu ihrem Abschluss vor f\u00fcnf Jahren in Hannover weiter. 2011 wurde die gro\u00dfe Pianistin Martha Argerich auf sie aufmerksam und f\u00f6rdert seitdem ihre Karriere.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihr Heider Konzert hatte die K\u00fcnstlerin ein technisch und k\u00fcnstlerisch hoch-anspruchsvolles Programm ausgew\u00e4hlt. Mit Werken von Scarlatti, Schubert, Chopin, Liszt und Brahms schlug sie einen gro\u00dfen Bogen durch die Klavier-Literatur und entf\u00fchrte die Zuh\u00f6rer in eine Welt klassischer Poesie voller Klangfarben, wie man sie selten zu h\u00f6ren bekommt.<\/p>\n<p>Faszinierend ist vor allem die gestalterische Bandbreite, die die Pianistin beherrscht. Kraftvoll zupackend, aber auch zart und zur\u00fcckhaltend \u2013 schier unbegrenzt ist die Vielfalt der Darstellung. Das wurde schon deutlich bei der 25-min\u00fctigen \u201eWanderer-Fantasie\u201c von Franz Schubert. Ein nachdenkliches Adagio, ein heiter-aufgelockertes Presto, das fast t\u00e4nzerisch erklang, aber auch kr\u00e4ftige Passagen darbot, f\u00fchrten zum emotional aufgew\u00fchlten Final-Allegro mit pomp\u00f6sem Schluss. Leicht und gef\u00fchlvoll hingegen war ihr Anschlag bei Scarlattis kurzer Sonata. Fast z\u00e4rtlich schien sie bei Chopins \u201eNocturne\u201c die Tasten zu ber\u00fchren, um dann beim virtuosen \u201eScherzo\u201c umso kr\u00e4ftiger die dramatischen Momente zu betonen.<\/p>\n<p>Mit den \u201ePaganini-Variationen\u201c von Brahms setzte Kang ihr Programm nach der Pause fort. Auch dieses Werk spielte sie in atemberaubender Technik und verstand es, den musikalischen Charakter selbst in schwierigsten Passagen herauszuarbeiten. Die Kielerin zeigte einen Komponisten, den wir aus dem Blickfeld verloren haben, n\u00e4mlich Brahms, den Klaviervirtuosen mit seiner kauzigen Lust an pianistischen Kabinettst\u00fcckchen und humorigen Verzerrungen.<\/p>\n<p>Das Werk von Franz Liszt ist dem breiten Publikum weitestgehend bekannt. Und doch gibt es in seinem Oeuvre auch seltener geh\u00f6rte St\u00fccke. Wie seine \u201eRhapsodie espagnole\u201c. Das schwer zu spielende Klavierst\u00fcck, das auf sehr charmante Weise in eine spanisch-folkloristische Klangwelt entf\u00fchrt, erfuhr \u2013 wie zuvor die \u201eWidmung\u201c &#8211; eine makellose Wiedergabe durch Shin-Heae Kang. Am Ende gab es Blumen, auch aus dem Publikum, ein Geburtstags-St\u00e4ndchen und einen lang anhaltenden Beifall, der zu einem weiteren Chopin-Nocturne als Zugabe f\u00fchrte.&#8221;<\/p>\n<p><em>BRAHMS-GESELLSCHAFT SCHLESWIG-HOLSTEIN RECITAL<\/em><\/p>\n<p><em>DITHMARSCHER LANDESZEITUNG &#8211; HEIDER ANZEIGER<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Klavier ohne Grenzen<\/h2>\n<p>&#8220;Museumskonzert der Brahmsgesellschaft &#8211; Die Pianistin Shin-Heae Kang in Heide &#8211; Im Lauf der Geschichte des Tasteninstruments, von den zupfenden Cembali \u00fcbers Hammerklavier bis zum Konzertfl\u00fcgel, f\u00fchlten Komponisten sich immer wieder angespornt, die spielerischen M\u00f6glichkeiten auszureizen, die Grenzen des technisch Machbaren zu erweitern und den zehn Fingern des Virtuosen ein immer orchestraleres Klangbild zu erm\u00f6glichen. Meilensteine setzte da schon Scarlatti mit seinen Sonaten genannten Cembalowerken, nach der klassischen Phase fallen einem Chopin, Brahms und vor allem Franz Liszt ein. Dabei bot die Form der Variation \u00fcber eine erfundene oder vorgefundene Melodie oft den besten Rahmen, lieferte der musikalischen Fantasie Stoff f\u00fcr fantastische H\u00f6henfl\u00fcge, Motivation, technisch und k\u00fcnstlerisch hoch komplexe Ver\u00e4nderungen des Themas zu erfinden. Franz Schubert testete die pianistischen F\u00e4higkeiten seiner Zeitgenossen mit der nach eigenem Bekunden f\u00fcr ihn selbst unspielbaren &#8220;Wanderer-Fantasie&#8221;, dessen Sonatenform aus nur einem Motiv erw\u00e4chst, ein Selbstzitat aus seinem Kunstlied &#8220;Der Wanderer&#8221;. Johannes Brahms schuf mit zweimal 14 Variationen \u00fcber das Thema des 24. Capriccio f\u00fcr Violine solo des &#8220;Teufelsgeigers&#8221; Niccol\u00f3 Paganini eines der schwierigsten Werke der romantischen Klavierliteratur. Seine Auseinandersetzung mit dem technisch M\u00f6glichen dekliniert verschiedene Probleme durch: Intervall, Repititionen, Spr\u00fcnge, Arpeggien, bis an die Grenze des Spielbaren. Das ber\u00fchmteste Variationsthema der Musikgeschichte, &#8220;La folia&#8221;, Stoff f\u00fcr unz\u00e4hlige Variationen f\u00fcr nahezu alle instrumentalen Besetzungen vom Barock bis zur Moderne, bis heute popul\u00e4r geblieben vor allem durch die Variationen von Arcangelo Corelli, &#8211; dieses sowie ein weiteres Thema &#8220;Jota Aragonesa&#8221; bilden das Material f\u00fcr den Parforceritt der Rhapsodie Espagnole von Franz Liszt, eines wunderbaren Beispiels f\u00fcr &#8220;grenzenlose&#8221; Klaviermusik.<\/p>\n<p>Einem Liebhaber w\u00fcrde es gefallen, all die genannten Werke in einem Konzert zu h\u00f6ren, sich daran zu delektieren, erg\u00e4nzt vielleicht noch durch ihm vertraute Musik von Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin, wie z.B. Nocturne op. 9\/1 oder das beliebte Scherzo II op. 31 als Mittelpunkt des Konzerts. Und zur Er\u00f6ffnung von Domenico Scarlatti dessen f-moll Sonatte, als herzerw\u00e4rmendes Pr\u00e4ludium zu all dem noch zu erwartenden Feuerwerk.<\/p>\n<p>Aber, &#8211; was w\u00e4re der Anspruch an den zu verpflichtenden Pianisten? Der oder die sollte ja nicht nur geschmeidige Finger sondern f\u00fcr den hohen musikalischen Anspruch auch interpretatorische Fantasie, Ausdrucksf\u00e4higkeit, geistige Vielseitigkeit besitzen. Im Leben stehen, viele F\u00e4higkeiten, Interessen haben. Wer jetzt spontan an die Pianistin H\u00e9l\u00e8ne Grimaud denkt, kommt dem Ideal schon n\u00e4her, aber die gro\u00dfe alte Dame des Klaviers Martha Argerich w\u00fcrde eine Schleswig-Holsteinerin empfehlen, die in Kiel geborene Shin-Heae Kang mit koreanischen Wurzeln. Sie wurde bereits 2009 22j\u00e4hrig ins Brahms-Haus eingeladen und verzauberte den Kritiker und das Dithmarscher Publikum mit Sonaten von Brahms und Beethoven. Ihre gerade vollendete Diplomarbeit \u00fcber Brahms\u00b4 3.Klaviersonate wurde mit einer Auszeichnung bedacht. Auch als Gitarristin hatte sie schon brilliert, sie spricht vier Sprachen und sammelte sogar Urkunden in verschiedenen Sportarten wie rhythmische Sportgymnastik, Tae-Kwon-Do und Fu\u00dfball (jenseits des Tellerrands!).<\/p>\n<p>Manchmal werden k\u00fchnste Tr\u00e4ume wahr, die Brahms-Gesellschaft hat f\u00fcr genau dieses &#8220;perfekte&#8221; Programm die Pianistin Shin-Heae Kang gewinnen k\u00f6nnen. Da es entgegen einem alten Vorurteil gerade in Dithmarschen viele Menschen gibt, die ein solches Ereignis zu w\u00fcrdigen wissen, gilt es nur eine kleine H\u00fcrde zu \u00fcberwinden, n\u00e4mlich sich rechtzeitig um Karten zu bem\u00fchen. Dann darf zugeh\u00f6rt &#8211; und intensivst genossen werden.&#8221;<\/p>\n<p><em>KULTURMAGAZIN IN DITHMARSCHEN &#8211; PORTRAIT<\/em>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.Auf dem Weg zu einer Weltkarriere &#8220;Ausnahme-Pianistin &#8211; Ein gro\u00dfartiges Festival-Konzert erlebten die Zuh\u00f6rer in der Thormannhalle. Am Steinway-Fl\u00fcgel sa\u00df die Ausnahme-Pianistin Shin-Heae Kang. 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